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About Deviant ShadowwolfSeraFemale/Germany Group :iconasterions-dreams: Asterions-Dreams
Shadows Hope and Lights Dawn
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Die junge Frau benötigte einige lange Zeit, bis sie sich nach diesem Traum wieder gefangen hatte und ebenso lange, um sich dazu zu überwinden, endlich aus dem weichen Bett aufzustehen. Ihre Glieder wogen schwer und ihr fehlte jegliche Lust, auch nur einen einzigen Finger zu rühren. Dennoch schaffte sie es, ihren trägen Körper in Richtung des Fensters zu bewegen und die schweren Vorhänge einen Spalt breit zu öffnen. Helles Sonnenlicht fiel auf ihr Gesicht, lies sie blinzeln und ihre rechte Hand heben, um ihre Augen vor dem grellen Licht zu schützen. Die Sonne stand längst hoch am Zenit und von der Straße unter ihr hörte sie die lebendige  Geräusche einer längst erwachten Stadt.  Sie warf einen Blick auf die Straße. Die Menschen gingen geschäftig ihres Weges und erfüllten ihre tägliche Arbeit. Was sie wohl für tägliche Arbeiten zu erledigen hatten? Mit einem Gähnen und dem Strecken ihres müden Körpers verscheuchte Sera diese Gedanken, ließ die Vorhänge zufallen und wandte sich ihrem Zimmer zu. Das Bett führte ihr vor Augen, wie wild ihre Nacht gewesen sein musste, weshalb ein kurzes Kopfschütteln von ihr kam. Die nächste Nacht würde sie sicherlich besser schlafen. Es schien als habe das Sonnenlicht ihr neue Kräfte verliehen, denn mit neu gewonnenem Elan machte sie sich daran, ihr schwarzes Haar zu richten und ihr restliche Kleidung überzustreifen. Ein Kleid, aus dunkelbraunem Leder, dazu hohe, gebundene Stiefel und ihren Mantel, den sie sich, wie üblich, überwarf. Sie zog noch die Kapuze auf, zog sie sich tief ins Gesicht, ehe auch der Träger ihrer Tasche über ihren Kopf, auf ihre schulter fand. Sie war bereit, abzureisen.

vorsichtshalber prüfte sie noch einmal, ob ihre Haare sicher unter der Kapuze versteckt waren, um letztlich das Zimmer dann endlich zu verlassen und die Tür hinter sich zu zuziehen. Ihr Weg führte die junge Frau über knarrigen Holzboden. Dieses Gasthaus stand hier wohl schon seit längerer Zeit. .Fast schon wunderte es sie, dessen Dach nicht schon über ihr zusammen gebrochen war. Gerade erst die Treppe runter, bemerkte der Wirt sie auch schon. Er war ein mürrischer Mann, mittleren Alters. Dick und ungepflegt. Seinen Geruch konnte sie bereits in dieser Entfernung wahrnehmen. Strähnig fiel ihm sein dünnes Haar über die Schultern und umrahmten sein rundes Gesicht. Wäre der Bart, mit dem er wohl versuchte, sein Doppelkinn zu verbergen, nicht, hätte sie wohl gesagt, er besäße ein Mondgesicht.

Sie spürte förmlich, wie sein Blick skeptisch auf ihr lag, als sie noch die letzte Stufe herab stieg. Ohne sich etwas anmerken zu lassen, ging sie direkten Weges zum Tresen, hinter dem der Wirt stand und sie anblickte. Die zarten Hände wurden auf dem spröden Holz abgelegt und ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen. "Vielen Dank, für deine Großzügigkeit, mich hier nächtigen zu lassen."

Er brummelte etwas vor sich her, was sie nicht ganz verstand, bevor er deutlicher sprach "Ich will für dich hoffen, dass du keine Hochstaplerin bist."

Er würde von ihrem Gesicht wohl nicht mehr sehen können, als ihre Nasenspitze und ihren Mund, doch das war wohl mehr als genug, um das freundliche Lächeln auf ihren Lippen zu sehen. Auch in ihrer Stimme klang dieses mit, als sie sprach. "Gut, dann brauche ich mir darüber keine Gedanken zu machen, immerhin bin ich keine." sogar ein leises Kichern verließ ihre Lippen "Glaub mir, ich habe ein Händchen für so etwas. Ihr werdet keine weiteren Probleme haben"

Der Wirt schien ungläubig und brummelte wieder etwas vor sich her. Sie nutzte dies, als eine Gelegenheit zum Abschied.

"Entschuldige, aber ich muss schon wieder weiterreisen. Wo finde ich den Marktplatz, um mir etwas Proviant für die Reise zu besorgen?" hakte sie nach.

"Den weg ihr runter, dann links und dann rechts."

Sie nickte kurz und bedankte sich mit einem kurzen "Danke." mit dem sie sich aber auch schon abwandte und die Taverne verließ.

Noch immer herrschte reges Treiben, aber sie hatte auch nicht lang gebraucht, um aus der Taverne heraus zu kommen. Wie hatte es der Wirt noch einmal gesagt? Diesem Weg folgen, dann links, dann rechts. Mit dieser knappen Wegbeschreibung im Kopf, machte sich die junge Dame auf zum Marktplatz. Schwer war dieser nicht zu finden, denn so konnte sie schon von Weitem die typischen Geräusche des Marktes hören. Die Marktschreier, die ihre Waren mit lautem Organ anpriesen, das Getuschel, Gerede, der einzelnen Marktbesucher und die ausgelassene Stimmung. Aber auch drangen ihr die verschiedensten Düfte in die Nase. Mit jedem Schritt, den sie ging, wurden die Gerüche stärker und führten sie geradezu auf den Marktplatz. Er bestand aus einem großen, runden Platz inmitten der Stadt. Der Boden bestand aus Steinen der verschiedensten Farben und Formen, die einen sicheren und festen Weg ebneten. Umrahmt wurde dieser große Platz von den steinernen Gebäuden in denen die Bürger dieser Stadt lebten. Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen, ließ sie Ihren Blick über das Ambiente schweifen. Inmitten des großen Platzes war ein großer, imposanter Brunnen erbaut worden, welcher die Form einer steinernen, wunderschönen Frau darstellte, welche ihren Wasserkrug gekippt hielt, um somit einen sanften Stahl Wasser aus ihm fließen zu lassen, der sich, nur wenige Millimeter vor ihren nackten Füßen, auf dem Boden ergoss. An Ihrer Seite weilte ein großer, mächtiger Löwe, der seinen Leib an die Beine der Frau schmiegte und sie somit nicht nur Halt bot, sondern auch zugleich über sie zu wachen schien. Die beiden Figuren standen auf einem Podest erhöht, an dem das Wasser des Kruges sich verteilte und in ein Auffangbecken darunter floss. Wenn der Markt nun nicht gewesen wäre, hätte dieser Brunnen sicherlich noch imposanter gewirkt. So dachte es sich die Schattenwölfin, welche noch immer ihren Blick umher schweifen ließ. Vier Hauptstraßen führten von diesem Platz fort und von einer dieser Straße kam sie gerade. Was aber wesentlich interessanter als die Straßen war, waren die vielen, verschiedenen Stände, die hier Stellung bezogen hatten. Sie boten alles Mögliche an. Von weichen, seidenen Stoffen, bis hin zu seltenen und teuren Antiquitäten. Die Schwarzhaarige Frau schloss das Bild des Marktes tief in ihrem Innersten ein. Sie mochte solch belebte Orte. Auch wenn sie zugleich der Hauptplatz von Dieben waren. Eine Lektion, die sie schon nach kurzer Zeit ihrer Reise gelernt hatte. Dementsprechend verstaute sie ihren Geldbeutel etwas siecherer unter ihrem Überwurf und legte eine Hand auf diesen, bevor sie sich in das Getümmel wagte.

Obgleich die schwarzhaarige Frau wusste, dass sie nicht zu viel Zeit an diesem Ort vertrödeln sollte, kam sie einfach nicht darum herum, sich die verschiedenen Stände anzusehen. Hier wollte ihr einer Seide anbieten, dort Schmuck, ein anderer wollte, dass sie seinen Käse kostete und sich zugleich auch etwas von ihm kaufte. Ein Geschäft, auf das Sera einging. Die Zeit verging für sie wie im Flug und es schien, als könnte nichts ihre gute Laune trüben. Geradezu sorglos ging sie an den nächsten Stand, welcher teuren Schmuck und andere schöne Accessoires verkaufte. Mit einem "Seid gegrüßt, was kann ich für euch tun, werte Dame?" Sie winkte leicht ab, ein Zeichen dafür, dass sie sich nur etwas umsehen wolle und sah über die Waren seines Standes. Er hatte einige, schöne Ketten und Armreife, die er anbot. In keinem der anderen Stände hatte sie ähnliches vorgefunden, doch was ihre Aufmerksamkeit am meisten einfing, war der goldenen und silbern verzierte Spiegel, der nahe einer Schatulle mit Ringen lag. Mit einigen, blauen Perlen geschmückt, war er geradezu eine Augenweide. "Darf ich?" deutete sie auf ihn, wobei der Verkäufer nur grinste und ein "Klar." grunzte. Ihre schlanken Finger legten sich um den Griff, um das Schmuckstück anzuheben. Die Rückseite war mit aufwendigen Wellenmustern und Schnörckeleien verziert. Gold auf silbernen Grund. Sie drehte ihn und betrachtete den Rand, der sich kunstvoll um die Spiegelfläche legte und diese einrahmte. Noch nie hatte sie einen solch schönen Spiegel gesehen. Sie hob ihn etwas weiter an und sah in ihn hinein. Was ihre giftgrünen Augen erspähten, ließ ihre Sorglosigkeit sofortig verschwinden und den Spiegel recht schnell wieder sinken.

"Gefällt er euch?" hakte der Mann nach.

Sera räusperte sich. "J-ja. Aber ich bezweifle, dass ich ihn mir leisten könnte." sie musste sich in ihren Gedanken dazu ermahnen, ruhig zu bleiben und ruhig zu handeln.

"Zu schade."

"Ja, leider..." Sie lachte etwas verlegen und wandte sich dann von dem Stand ab, um wieder in Bewegung zu kommen. Sie musste den Marktplatz verlassen. So rasch wie möglich und so unauffällig, wie es nur ging. Zumindest so unauffällig, dass ihre Verfolger keinerlei Verdacht schöpfen würden. Sie hatte diese im Spiegel erkannt. Gestalten, denen sie schon vor nicht allzu langer Zeit begegnet war und die mit ihr eine Hetzjagd veranstaltet hatten, bis sie es endlich geschafft hatte, sie abzuhängen. Zwar hatte Sera geahnt, dass sie diese beiden Kerle noch lange nicht los war, doch sie hatte nicht geglaubt, sie derart schnell wiederzusehen. Mittels einem Schlucken versuchte die junge Frau den Klos in ihrem Hals herab zu drücken, während Sie ihren Gedanken nach hing. Wenn es so war, wie beim letzten Mal, würden diese Kerle sie nicht nur durch die Stadt, sondern auch über deren Mauern hinaus jagen. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie mit ihren Gedanken völlig woanders war, weswegen sie in eine Person hinein lief. Vom plötzlichen Zusammenprall gestoppt, rutschte ihr die Kapuze ein klein wenig höher, als sie gerade zwei Schritte zurück taumelte und der fremden Person ins Gesicht sah. Sie merkte gar nicht, dass dieser einen Blick auf ihre schwarzen Haare und ihre giftgrünen Augen bekam, viel mehr starrte sie in diese roten, seltsamen Augen, die sie gerade abschätzig musterten. Das Gesicht eines jungen Mannes, umrahmt von struppigen, blonden Haaren, von denen eine Haarsträhne länger war, als der Rest. Der Moment hielt für einige Sekunden, bevor sie hastig wieder ihren Kopf senkte und die Kapuze zurecht rückte. "Entschuldigung." drang es kurz von ihr, um dann einfach an ihm vorbei zu rennen.

Was war das für ein Blick gewesen?! Nicht nur abschätzig, sondern geradezu verachtend. Es hatte gewirkt, als wollte er sie für dieses kleine Vergehen am liebsten gleich in Stücke reißen! Kein Wunder, dass sie einfach los gerannt war. Wohin genau sie rannte, darüber dachte sie auch nicht ganz nach. Sie hatte nur zwei Ziele vor Augen: Vom Marktplatz runter und die Kerle hinter ihr abhängen. Ersteres war am leichtesten erfüllt, auch wenn sie dabei so einige, seltsame Blicke geschenkt bekam. Schwieriger war es jedoch, die beiden Männer abzuhängen, die nun ebenfalls rannten und zwar direkt hinter ihr her! Wie ein Karnickel auf der Flucht, bog sie in die nächste Seitengasse, die sich ihr bot. Meist waren die Gassen so verwinkelt und verworren, dass es wesentlich einfacher war, jemanden zu verlieren, als auf einer Hauptstraße. Immer wieder bog sie ab. Mal nach links, mal nach rechts, dann wieder nach rechts, dann wieder nach links, doch es half nichts. Die Kerle blieben ihr die ganze Zeit über dich auf den Fersen, bis sie es letztlich schaffte, sich selbst in eine Sackgasse zu manövrieren.

Keuchend und von der Verfolgungsjagt erschöpft, stand sie mit ihrem Rücken zur wand und vor ihr ihre Verfolger. Sie trugen weite, Weinrote Umhänge, unter denen sie sicherlich auch Waffen trugen. "Haben wir dich endlich. Die Herrin wird äußerst zufrieden sein."

Aus reinem Instinkt begann sie ihre Zähne zu zeigen, wobei auch ein unmenschliches Knurren aus ihrer Kehle drang.

"Hier her Kleines, wir sind auch ganz lieb." kicherte der zweite, ehe sich eine dritte Stimme einmischte.

"Ich hab schon Leute gesehen, die sahen wesentlich liebenswerter aus, als ihr." Es war eine raue, herausfordernde Stimme, dem Klang nach ein junger Mann, während die Stimme der anderen beiden hingegen tief und etwas älter geklungen hatte. Nur einer von ihnen drehte sich um, der andere behielt die Frau im Auge. "Mach dich von dannen, Gesindel!" keifte er dem dritten Mann zu. Die Schwarzhaarige Frau konnte zwischen ihnen hindurch sehen und erkannte den Blondschopf, gegen den sie gelaufen war.

Er schnalzte kurz mit der Zunge und begann dann zu lachen. Eiskalt lief es ihr bei diesem Lachen den Rücken hinab. Dieser blondhaarige Kerl klang nahezu verrückt. "Wäre mir gesagt worden, dass ich Leute verprügeln darf, hätte ich mehr Elan für meine Aufgabe gezeigt!" er begann nicht nur zu lächeln, auf seinen Lippen bildete sich ein übergroßes Grinsen, mit dem er einfach den Ledermantel, welchen er trug, von seinen Schultern gleiten ließ und den Kerl, der sich zu ihm umgedreht hatte, ohne Vorwarnung angriff. Er war schnell. Zu schnell für den Mann, dem er einfach seine Faust in den Magen schlug, ehe ein Kinnhacken folgte, der ihn direkt zu Boden gehen ließ. Reglos blieb der Mann liegen, was bei dem Blondhaarigen nur einen enttäuschten laut hervor rief.

"Tze. Ich hatte gehofft, du hältst mehr aus." seine roten Augen visierten den letzten verbliebenen an und erneut lief es Sera kalt den Rücken runter. Er leckte sich über die Lippen! So als mache es ihm Spaß! "Du Scheißkerl! Was fällt dir ein?!" Vom schnellen Untergang seines Kammeradens alamiert, griff der Verfolger nun den Blondschopf von sich aus an. Der Umhang spaltete sich dabei und ließ einen Blick auf eine glänzende Klinge erkennen. Wie sie es geahnt hatte, besaßen die Kerle Waffen! Doch sie schienen ihnen keinen Vorteil zu geben. Der Blondschopf wich den Angriffen aus, bis er eine Lücke in der Verteidigung sah und diese für sich ausnutzte. Er packte nach dem Handgelenk der Hand, in der dieser Kerl das Messer hielt, um mit der Zweiten einen direkten Treffer in der Magengrube zu erzielen. Vom Schlag benommen, konnte sich der Mann nicht dagegen wehren, dass der Blondschopf ihn noch einen Schlag gegen den Hinterkopf versetzte, um ihn gänzlich zu Fall zu bringen. Der Mann musste noch zu klarem Verstand kommen, bevor er aufstehen konnte, doch da hatte sich der Blondschopf schon über ihn gebeugt und packte ihm am Haarschopf. "Ihr seid wirklich enttäuschend. Ich hatte mich auf einen richtigen Kampf gefreut! Aber ich musste nicht mal meine ganze Kraft einsetzen."

Er schien beschäftigt und dies bot ihr die perfekte Gelegenheit, sich leise vorbei zu schleichen. Mit langsamen Schritten pirschte sich die Schwarzhaarige Frau an eine der Häuserwände und versuchte sich an dieser entlang zu stehlen. Raus aus der Sackgasse und vorbei an diesem... Verrückten! Sie war gerade mit ihm auf einer Höhe, als sie durch seine Bewegung zusammen zuckte. Er hatte den Kopf des Kerles einfach auf den Boden geknallt, um ihn damit seines Bewusstseins zu berauben. Wie ein ungesättigtes Raubtier hob er den Kopf und sah direkt in ihre Richtung. "Du kommst hier nicht weg." Allein diese Worte reichten aus, dass sie direkt wieder los rannte oder es zumindest wollte. Sie konnte gerade einmal einen Schritt machen, um dann zu spüren, wie seine Hände sie bei den Schultern packten und gegen die Wand hinter ihr pressten. "Du kommst hier nicht weg. Das sagte ich bereits." Seine roten Augen hatten sich direkt auf sie gerichtet. Seine Hände suchten ihre Handgelenke, um diese festzuhalten, während er sie Breitbeinig mit seinem Körper regelrecht an die Wand presste. Er ließ ihr keinerlei Freiraum für eine Flucht!

"Dein Name." Er stellte keine Frage, sondern war dies eine Forderung.

"Geht dich nichts an!" knurrte die Schwarzhaarige Frau. Mochte dieser Kerl stark sein, doch er ließ einen deutlichen Schwachpunkt erkennen, den Sera nun auch direkt angriff. Mit einem kurzen, aber dennoch starken Ruck, hob sie ihr Knie, um dieses dem Kerl direkt zwischen die Beine zu rammen. Das Ergebnis war ein schmerzhafter Laut, der fast schon jämmerlich klang und das nachlassen seiner Umklammerung. Wieder wollte flüchten, doch schien sich der Kerl schneller zu fangen, als ihr lieb war. Wieder packte er nach ihren Handgelenken und schob sich dieses Mal zwischen ihre Beine. Ihm war im Gesicht anzusehen, dass er den Schmerz längst noch nicht überwunden hatte. Er schien sich wohl gerade mit aller Kraft zu beherrschen.

"Dein Name!" er wurde etwas lauter und stellte erneut die gleiche Forderung.

Lauter wurde aber auch die junge Frau. "Hilfe! Überfall! So he-" Sie spürte plötzlich einen starken, beißenden Schmerz in ihrer Magengrube, der sie ins Taumeln brachte. Ein Blick nach unten erklärte ihr, was geschehen war. Der Fremde hatte ihr seine Faust in den Magen gerammt. Es war ein kräftiger Schlag, der nicht nur gehörige Schmerzen mit sich brachte, sondern sie auch zusammenbrechen ließ. Unweigerlich wurde Sera schwarz vor Augen...
Drenaia Kapitel 1 Erwachen [Deutsch/German] Teil 2


Zum Prolog
Zum 1. Teil Kapitel 1

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Sera Schattenfell ist mein Charakter, Raul Murdoc gehört zu :iconrosiarts:!!!
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Leicht zuckte ein paar schwarzer Ohren auf. Es wurde kurz mit der Nase gewackelt, um ein Niesen zu unterdrücken. Bäume, Graß, Büsche alles war über und über mit Grün bedeckt. Ganz so, wie die Wälder vom Tal des Lebens sein sollten. Die Mundwinkel hatten sich weit nach oben gezogen und sie nahm einen tiefen Atemzug durch ihre feine Nase. Der Geruch von Natur erfüllte diese, hüllte sie gänzlich ein und wurde mit einem wohligen Seufzen wieder ausgestoßen. Wie sehr hatte sie diese Wälder vermisst? Ihren Geruch, die Geräusche der Tiere, die in ihnen lebten? Hier, genau hier war sie zuhause! Sie glaubte kaum, dass ihr Lächeln noch hätte größer werden können und doch geschah dies. Es wuchs an und wurde zu einem melodischen, hellen Lachen, mit welchem sich die junge Frau in Bewegung setzte. Sie schien nicht gerade alt zu sein, vielleicht höchstens 19 Sommer alt. Ihr Körper war schlank, wirkte jedoch nicht abgemagert. Ganz im Gegenteil, so schien sie an der einen oder anderen Körperstelle doch ein klein wenig mehr Fleisch zu besitzen. Dennoch erschien ihr Körper wohlgeformt. Ein sehr weiblicher Körper, mit einladenden Hüften und üppiger Brust. Bedeckt wurde ihr Leib von einem beigen Stoffkleid, welches einige Verzierungen an Saum und Ärmeln aufwies. Knapp über ihrem Gesäß wuchs ein Schwanz aus ihrem Rücken, ähnlich dem eines Wolfes und doch gänzlich schwarz, ebenso wie das lange, schwarze Haar, welches wirr im Wind wehte. Ihre Schritte waren schnell, so rannte sie doch immerhin schon barfuß durch das Dickicht der Wälder. Angst vor Dornen oder spitzen Ästen schien sie nicht im Geringsten zu besitzen. Dafür aber eine ganz genaue Vorstellung, wo sie hin wollte. Die Bäume wurden Dichter, reihten sich immer näher aneinander und es war zu spüren, dass sie in einen Bereich der Wälder kam, in welchen sich nur selten Wanderer verirrten. Meist waren die Personen, die hier her fanden, wahrlich vom Weg abgekommen und fanden ihren Weg nicht mehr zurück, ganz im Gegensatz zu ihr. Es ging noch tiefer hinein, über Büsche und Wurzeln steigend, bis ihr ein bekannter Geruch in die Nase stieg. Niemals würde sie ihn vergessen können. Der Geruch eines Artgenossen. Es bedurfte noch einer kurzen Strecke, bis sich der Wald vor ihr wieder etwas lichtete und sie auf eine kleine Lichtung trat. Zelte waren hier aufgeschlagen und das Lachen von Kindern drang an ihre Ohren. Hier und dort waren Wölfe zu sehen, sowie auch Menschen oder Wesen, die -wie sie selbst - die Ohren und den Schwanz eines Wolfes besaßen. Ihre giftgrünen Augen leuchteten geradezu auf, während sie auf die Lichtung trat. Ihr kam es vor, als sei sie seit einer Ewigkeit nicht mehr hier gewesen. "Ah! Sera! Du bist wieder von der Jagt zurück?" eine vertraute Stimme, weshalb sie ihren Kopf auch nach rechts drehte. "Haha, ja, mehr oder weniger, Kain."

"Mehr oder weniger?" er bedachte sie mit einem leichten Stirnrunzeln. "Und wo ist dann deine Beute?"

"Da ist der Haken. Ich habe mich zu sehr ablenken lassen!" entgegnete sie es ihm entschuldigend.

"Das ist typisch für dich. Wahrscheinlich bist du einfach irgendwo auf einer Lichtung eingeschlafen und hast vor dir her geträumt!"

Vor sich her geträumt? Ihre Miene verfinsterte sich ein klein wenig. Geträumt? Ja, vielleicht. Doch ihr Traum schien ein Alptraum gewesen zu sein. "Kain, ist..." Sie stoppte mitten im Satz.

Wieder setzte er einen fragenden Blick auf und runzelte dabei die Stirn. "Ist was? Spuck es aus, Sera."

Kurz schüttelte sie den Kopf, um dann wieder zu ihrem Lächeln zurück zu finden. "Ach nichts! Weißt du wo Mutter ist?"

Er nickte kurz und deutete dann auf eines der größeren Zelte. "Sie kümmert sich um deine Schwester Lilya."

"Danke!" Sie beugte sich vor und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, um sich sofort abzuwenden und in Richtung des Zeltes los zu gehen. Sie schien zu strahlen und doch waren Ihre Gedanken gänzlich woanders. War es wirklich nur ein Traum gewesen? Es hatte sich so real angefühlt... und so unglaublich lange. Aber... Sie alle hier waren am Leben. Ihr Rudel war wohlauf, es gab nichts, was ihr hätte Sorgen bereiten können. Ein Tag, wie er im Buche stand! Und doch hatte sie ein solch flaues Gefühl im Magen und einen bitteren Geschmack im Mund. Eine böse Vorahnung? Aber was sollte ihnen schon passieren? Sie waren geschützt! Geschützt vom Wald und vom Licht des Gott des Lebens selbst! Was und woran dachte sie da überhaupt? Der Tag war viel zu schön, um ihn mit derart trübseligen Gedanken zu verschwenden.

Das Zelt ihrer Mutter war recht schnell erreicht. Es aus den Reihen der anderen Zelten gut heraus. Allein die Größe vermochte schon auszusagen, dass unter diesen gespannten Lacken mindestens eine wichtige Person des Rudels zu hausen schien. Wie jedes Zelt besaß es eine dunkle, beige Hauptfarbe, über die sich rote Muster legen. Es war rund und der Eingang mit einer Markise, lediglich etwas über 2 Meter hoch und 1 Meter lang, gekennzeichnet. Ein hineinblicken war jedoch nicht möglich, der am Eingang hängende Stoff. schien seinen Zweck hierzu bestens zu erfüllen.

Die Schritte der nackten Füße führten die junge Frau aus dem wohltuenden Licht der Mittagssonne heraus, unter die Markise und somit auch in deren Schatten. Der Sonnengott schien es heute mit ihnen wohl äußerst gut zu meinen. Am Eingang angekommen, schlug sie die herabhängenden Tücher beiseite und trat in das geräumige Zelt ein. wie Kain es gesagt hatte, hielten sich ihre Mutter und ihre Schwester dort auf. Die Möglichkeit, sich anzuschleichen und sie zu erschrecken, wie sie es sonst so gerne tat, ließen sie ihr gar nicht erst, sondern hoben sich ihre Köpfe schon, als sie gerade erst eintrat. Das leise rascheln des Stoffs musste sie wohl verraten haben. Ebenso verriet das Strahlen ihrer kleinen Schwester, was diese vor hatte. Bevor Sera überhaupt hatte blinzeln können, war sie längst aufgesprungen und kam auf sie zugerannt. Die Arme ausbreitend und sie mit einem erfreuten "Schwester, du bist zurück!" empfangend. Zu ihrem Glück stand sie standfest genug, um nicht umgeworfen zu werden, jedoch ihre Arme um den zierlichen Leib ihrer Schwester zu legen. "Ja, ich bin zurück." lächelte sie zur Antwort.

"Ziemlich früh, wie mir scheint. Hast du dich denn ernsthaft zur Jagd aufgemacht?" während sie sprach, begann ihre Mutter die Karten, zusammen zu räumen, mit denen sie Lilya eben noch beschäftigt hatte. Auch wenn ihre Mutter es nicht sehen konnte, so hatte sich auf ihren Lippen ein entschuldigendes Lächeln eingefunden. Sich zu erklären, dazu kam sie jedoch nicht. "Wahrscheinlich hast du dich wieder irgendwo zum faulenzen hingelegt, um deinen Pflichten zu entgehen." Ihre Stimmlage hatte jene angenommen, die sie immer nutzte, um sie zu belehren.

"Mutter!" Empörung drang zwischen ihren Lippen hervor, aber als ihre Mutter sich aufrichtete und mit ihren sanften Augen zu ihr blickte, ein leichtes verräterisches Schmunzeln auf ihren Lippen tragend, wusste sie, dass ihre Mutter sie nur wieder aufgezogen hatte.

"Dir macht es wohl äußerst viel Spaß, mich aufzuziehen!" brachte es Sera mit geschürzten Lippen hervor, doch ihre Aufmerksamkeit blieb nicht auf ihre Mutter gerichtet, sondern lenkte ihre kleine Schwester diese auf sich, indem sie an der Kleidung der Schwarzhaarigen zog. "Spielst du mit mir? Papa hat keine Zeit und mit den Karten habe ich mich genug beschäftigt!"

Bei den Worten ihrer kleinen Schwester huschte der jungen Frau doch wieder ein Schmunzeln über die Lippen. "Gerne, was möchtest du denn spielen?" antwortete sie, ihr mit der rechten Hand über den Kopf streichelnd. Oder zumindest wollte sie es, doch ihre Hand glitt einfach durch das Haar und den Kopf ihrer kleinen Schwester hindurch, sowie ihre Arme durch sie glitten, bis sich das kleine Mädchen, mit gesenktem Kopf, selbst umarmte. Die giftgrünen Augen der jungen Frau weiteten sich vor Schreck, als sie einige Schritte zurück stolperte. Das dort war nicht mehr gänzlich ihre Schwester... Es war nur noch ihre Seele! "Lilya..." murmelte sie leise ihren Namen. Anscheinend wurde sie gehört, denn hob das Mädchen langsam ihren Kopf...

Leere Augen blickten zu ihr herauf, eingebettet in ein blutüberströmtes Gesicht. Ihr Kopf klappte zu linken Seite und enthüllte eine tiefe, klaffende Wunde am Hals, aus der zähflüssig ihr dunkles, halb geronnenes Blut floss, um über ihre zierliche Schulter zu laufen. Rotes Blut zog sich durch das helle Kleid, suchte sich seinen Weg bis zu dessen Rocksaum, um von dort auf den Boden zu Tropfen oder an ihrem Bein hinab zu rinnen. Immer mehr fand auf den Boden, bildete dort eine Blutlache, während ihre Schwester nur mit gesenkten Armen dastand und sie aus ihren leeren Augen ansah. "Schwester.... Mir ist kalt... Warum bist du ohne mich gegangen? Warum hast du mich zurück gelassen? Magst du mich nicht mehr?" Die Stimme des kleinen Mädchens war nicht mehr, als ein leises, gespenstisches flüstern, begleitet von den klagenden Lauten ihrer Mutter.

Ihre Mutter! Hastig wandte sich Sera dieser zu und sofortig musste sie schlucken und gegen den Drang, sich zu übergeben, ankämpfen. Sie stand in Flammen! Das sonst so sanfte Gesicht war zu einer ekelerregenden und zugleich furchteinflößenden Grimasse zerschmolzen, deren Augen genau auf sie gerichtet waren. Doch nur für einige, wenige Sekunden, ehe auch diese begannen zu zerschmelzen und wie Braun gesprenkelte, dickflüssig Tränen die deformierten Wangen hinab zu rinnen. "Sera, hilf uns!" drang es mit dunkler, verzehrter Stimme aus der Kehle ihrer einstigen Mutter, welche mit langsamen uns schlurfenden Schritten auf sie zukam. Angst und Verzweiflung hatte sie ergriffen und ließen ihren Körper beben. "N-nein, komm nicht näher!" klagte die Schwarzhaarige Frau. Sie wollte zurückweichen, doch verweigert ihr Körper jeglichen Dienst. Es war, als sei sie am Boden festgefroren. "Wieso nicht? Ich bin deine Mutter!" Die Stimme wandelte sich, als sie sprach. Sie wurde dunkler und... grausam. Sogar ihre Gestalt fing an, sich zu wandeln! Sie wurde größer, stämmiger und Hörner wuchsen aus ihrem Kopf! Zottiges, brennendes Fell überzog ihren Körper und die Hände wurden zu scharfen Klauen, die jederzeit bereit waren, ihre Beute in Stücke zu reißen. Was vor ihr stand war... Es war ein Höllenhund!

Mit einem Schreckensschrei schaffte sie es, sich endlich abzuwenden und los zu rennen. Ihre Schritte führten sie sofortig aus dem Zelt heraus, zwischen den Stoffen durch und unter der Markise hinweg, worauf sich ihr ein grauenvoller Anblick bot: Der Lagerplatz ihres Rudels stand in Flammen! Überall waren Schreie zu hören und diese gehörnten Wesen, deren Körper in Flammen standen, zu sehen! Eines richtete seinen Blick genau auf sie und die Lefzen schienen sich zu einem Höhnischen Grinsen zu erziehen. "Meine Tochter..." Der Kiefer dieser Kreatur bewegte sich nicht mit den Silben im Einklang und doch war deutlich zu verstehen, was es sagte. "V-Vater?" Jegliche Farbe wich ihr aus dem Gesicht, als sie langsam wieder zurück taumelte. Wohl möglich wäre sie in das Zelt getaumelt, wäre dessen Stoffwand nicht hörbar gerissen und dieses andere Wesen stünde plötzlich hinter ihr. "Nein... Nein! Ihr seid nicht meine Eltern!"

Die massigen Körper machten sich zum Sprung bereit.

"Nein! Das ist nicht wahr!"

Die Flammen kamen näher, erfassten sie und ließen sie ihre Hitze spüren.

"Nein."

Knurrend sprangen die Biester auf sie los.

"NEIN!!" vom Schrecken gepackt, ließ sie sich auf ihre Knie sinken, hob schützend ihre Arme, um ihr Gesicht vor Angriffen zu bewahren und kniff die Augen zu. Mit jeder Sekunde rechnete sie damit, dass sie gleich erfasst werden würde, dass sie auseinander gerissen werden würde, wie ein totes Stück Fleisch, doch... es geschah nichts.

Es... herrschte Stille.

Eine tiefe, durchdringende Stille, die so plötzlich gekommen war, wie diese Bestien.

Nur langsam wagte es Sera, ihre Augen vorsichtig zu öffnen und die Arme wieder herab zu nehmen. Die Lichtung lag völlig verwüstet vor ihr. Ganz deutlich konnte sie die leblosen Körper ihrer Verwandten und Freunde sehen. Bedeckt, unter einer weißen, feinen Schicht. Alles hier war davon bedeckt und auch auf sie selbst legte sich diese weiße Pracht.

Sie fing es mit einer Hand, glaubend, dass es Schnee sei, doch statt zu schmelzen, konnte sie es mit ihren Fingern verwischen, um eine gräuliche Spur zu hinterlassen. Ihr Kopf hob sich, um in den Himmel zu blicken. Dunkle Wolken verhangen ihn. Kam sie direkt aus den Wolken? Diese Asche? Aber wie konnte es sein, dass es Asche regnete? Das Krähen eines Raben ließ sie zusammen zucken und zur Quelle des Geräusches sehen. Auf den Überresten, eines der Zelte, hatte sich ein schwarzer Vogel niedergelassen. Schwarze Augen, die sie direkt anstarrten. Es war... Seltsam. Dieser Vogel schien anders zu sein. Anders als die Vögel, die sie bisher gesehen hatte. Doch was war an ihm anders? Sein Kopf wand sich, legte sich zur Seite, ehe er sich zur anderen Seite legte. Es fühlte sich an, als sehe dieser Vogel direkt in ihre Seele.

Erneutes Krähen und wieder schreckte sie zusammen. Es war plötzlich und nicht von diesem Vogel gekommen. Weiteres stimmte mit ein, bis es letztlich ein Chor war, der immer näher zu kommen schien. Und das von hinten! Den Vogel aus den Augen lassend, sah die Schattenwölfin hinter sich. Gerade noch in der letzten Sekunde schaffte sie es, ihre Arme vor ihr Gesicht zu heben, als der Sturm von Krähen um sie herum wirbelte. Die Luft war erfüllt von Krächzen und Flügelschlägen, doch ihr Geruch war seltsam. Nicht so, wie sie geglaubt hätte, er hätte sein müssen. Nur wenige Sekunden hielt dieser Sturm an, bis er an ihr vorüber gezogen war und die Stille wieder herrschte.

"Sera..."

Für einen Moment weiteten sich ihre giftgrünen Augen.

"Sera Schattenfell, die du den Schattenwölfen angehörst."

Diese Stimme... sie klang so kalt und doch lag etwas seltsam vertrautes in ihr. Sie wagte es im ersten Moment gar nicht, sich umzudrehen und kämpfte mit sich selbst, bis sie es endlich schaffte. Jegliche Vögel waren verschwunden, sie waren einer Gestalt gewichen, die diesem Ort geradezu entsprungen zu sein schien. Sie konnte an den Umrissen des Körpers nicht erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, dafür war der schwarze Umhang einfach zu weit und flattrig, doch die Stimme schien einem Mann zu gehören. Selbst das Gesicht war nicht zu sehen. Es blieb unter einer weiten und tiefen Kapuze von Schatten verdeckt.

"Komm zu mir."

Sie rührte sich nicht, sah diese Gestalt lediglich misstrauisch an.

"Fürchte dich nicht. Ich will dir kein Leid antun."

"Wie soll ich dir das glauben?!"

Er hob seinen Arm, um ihr seine Hand hinzuhalten. "Ich bin nicht dein Feind."

Wie sollte sie ihm dies glauben? Sie wusste nicht einmal, was hier los war! Eben noch war es ein schöner Tag gewesen und jetzt?!

"Pass auf!"

Schatten bildeten sich am Boden, umringten sie und dann war es, als fiele sie einfach durch den Boden hindurch.

Sie begann zu schreien, irgendwo nach Halt zu suchen, doch fand sie keinen. Es gab nur den Weg nach unten, den Weg, direkt auf einen harten, steinigen Boden zu. Sie würde sterben. Sterben! Immer lauter und lauter schrie sie. Zoll um Zoll kam der Boden näher, bis sie einen Aufprall spürte und es schwarz wurde.





Schreiend und Schweißdurchtränkt, setzte sie sich auf. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Brust, als wolle es seinem knöchernen Gefängnis entfliehen, und ihr Atem ging so schnell, als sei sie sie gerade eine ganze Strecke gerannt. Sie brauchte einige Momente, um zu realisieren, wo sie sich befand. Das Gasthaus, in dem sie gestern vor Einbruch der Nacht ein Zimmer gemietet hatte. Das Bett war weich und doch fühlte sie sich völlig gerädert. Noch immer von diesem Traum benommen, stützte sie Ihre Ellbogen an ihren Knien ab und vergrub ihr Gesicht in den Händen.
Drenaia Kapitel 1 Erwachen [Deutsch/German] Teil 1
Tada, hier ist auch schon der errste Teil des ersten Kapitel von Drenaia (Name vorrübergehend). Am zweiten Arbeite ich zurzeit noch :)
viel Spaß beim Lesen! Kritik - so lange sie konstruktiv ist - wird gerne gesehen :)


Zum Prolog
Zum 2. Teil Kapitel 1

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Sera Schattenfell ist mein Charakter, also Finger weg!
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Drawing! Want to watch?

Journal Entry: Thu Jul 24, 2014, 11:38 AM


It's a long time since i offered you a join.me link.

So if you want to watch me drawing, feel free to come in^^

join.me/530-798-534


  • Mood: Neutral
  • Listening to: Fullmetal Alchemi OST
  • Watching: Fullmetal Alchemie Brotherhood
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:iconeinsamer-wanderer:
EINsamer-wANDERER Featured By Owner Sep 26, 2014  Hobbyist Writer

Hallo und herzlich Willkommen

bei :icondeutschedichter:

 

Wir wünschen dir viel Spaß.

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:iconkouki1:
kouki1 Featured By Owner Jul 12, 2014  Hobbyist Photographer
Thanks for the :+fav:
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:iconkumotogi:
Kumotogi Featured By Owner Jun 15, 2014  Hobbyist Digital Artist
Enough to Make a Grown Man Crythanks for joining
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:iconangelhanna:
AngelHanna Featured By Owner Feb 27, 2014

Thank you very much for the fave :)


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:iconshadowwolfsera:
ShadowwolfSera Featured By Owner Feb 27, 2014
You're welcome :)
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:iconvan-syl-production:
Van-Syl-Production Featured By Owner Dec 9, 2013  Professional Digital Artist
Danke für die Favs und den Watch =)
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:iconshadowwolfsera:
ShadowwolfSera Featured By Owner Dec 18, 2013
Gerne, gerne :)
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:iconmacabrexs:
MacabreXS Featured By Owner Oct 14, 2013  Professional Digital Artist
Thanks for the fav. ^^
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:iconshadowwolfsera:
ShadowwolfSera Featured By Owner Oct 16, 2013
You're welcome^^
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